Die Band

Klaus Steiner | Thomas Zettler | Claus-Peter Surholt
Jürgend Moser | Paul Weber | Manfred Fleck

PETER FIETZ, tp

Rüdiger Ruf, tp

Dr. HARTMUT GESSINGER, tp

THOMAS PFLEIDERER, tp

Seit 2010 spielen wir ohne festen Trompeter und verpflichten gerne einen der hier abgebildeten Herren. Von links nach rechts sind das Peter Fietz, der mit seiner Trompete in Höhen spielt, Louis Armstrong wäre stolz auf ihn. Ausserdem hat er immer Überraschungsinstrumente dabei und man weiß nie, ob er auf der Vuvuzela oder Blockflöte irgendeinen Jazztitel spielt.
Rüdiger Ruf ist Trompeter, muss gute Lehrer gehabt haben, denn er spielt eine super Trompete. Rüdiger hat sich bereit erklärt in regelmäßigen Abständen mit uns zu proben, so dass wir Ihnen auch wieder unsere exzellenten Arrangements präsentieren können. Ausserdem liegt er völlig auf unserer Linie und kann sich spontan allen überraschenden Arrangements anpassen
Dr. Hartmut Gessinger ist zwar gebürtiger Kontrabassist, der von Klassik über alle Genres der Musik alles beherrscht. Als Hobby bläst er ein excellentes Cornet. Hartmut Gessinger war schon Ende der 60-er mit unserem Posaunisten in Südfrankreich, zusammen mit dem Studentenorchester Stuttgart und hat Maurice André, den berühmten Bachtrompeter bei seinen Konzerten begleitet.
Thomas Pfleiderer, seit fast 40 Jahren ständiger Trompeter der NJB zieht es jetzt vor, als freier Musiker in mehreren Bands zu spielen.

KLAUS STEINER, cl

Er ist eines der beiden Gründungsmitglieder, die seit 1969 ununterbrochen in der NJB spielen und wird von manchem Klarinettisten um seinen vollen, bluesigen Ton beneidet. Die ihm eigene Autorität - vergleichbar vielleicht mit der von Pippin dem Kurzen oder Napoleon - ist in der NJB Legende. Wenn Klaus "Unfug!" sagt, ist in der Regel jede Diskussion mangels besserer Argumente beendet. Allerdings braucht er gelegentlich Entwicklungshilfe, ob das geforderte weiße Hemd auch ein hellblaues T-Shirt sein darf.
Seit neuestem hat er wieder sein Saxophon aktiviert und wir dürfen alle gespannt sein, wann er es in der Öffentlichkeit einsetzt!

Klaus ist Diplommineraloge, arbeitet aber wegen seiner kompromisslosen Heimatverbundenheit berufsfremd in einem Tübinger Planungsbüro für elektrotechnische Großanlagen (vielleicht auch weil sein Chef ein bedingungsloser Jazzfan ist.)

THOMAS ZETTLER, tb + p + arr

Er stieß 1986 zur NJB und teilt sich seither mit Manfred Fleck (s.dort) die schwierige Aufgabe, für schwierige Musiker schwierige Harmonien abzuhören und Arrangements zu schreiben. Sein absoluter Horror vor Ärzten verhindert bis heute, dass die NJB den Dixieland-Titel "Dr. Jazz" in das Repertoire aufnehmen konnte.

Als studierter Diplom - und Sportpädagoge arbeitet Thomas als Dozent an einer Tübinger Fachschule für Sozialwesen, sowie als Lehrer an einer Schule für Erziehungshilfe.

Ohne ihn wären wir nicht im Netz vertreten und wenn er sich mal über die Arbeit beklagt, kontert Klaus mit den Worten: "Ist das dein Hobby oder meines!"

Sein momentaner Lieblingswitz:

Bei einer abendlichen Verkehrskontrolle leuchtet der Polizist in das angehaltene Auto und sieht eine Menge Hühner im Inneren. Auf seine Frage ob der Hühner erwiedert der Autofahrer: "Mein Stammtisch hat gemeint, ich sei so besoffen, ich soll besser "hänne" rum fahre.

CLAUS-PETER SURHOLT, bjo + voc

Er spielt und singt in der NJB seit 1978. Den Anspruch auf das Attribut "Gentleman" hat er leider verwirkt, wenn man die in Jazzerkreisen übliche Definition dieses Begriffes anwendet, nach der ein Gentleman einer ist, der zwar ein Banjo besitzt, es aber nicht spielt. Zusammen mit Paul Weber (s.dort) trägt er dazu bei, dass die NJB allmählich zur Rentnerband mutiert; er ist Sonderschullehrer und war fast 30 Jahre Rektor einer Schule für Erziehungshilfe.

Seit Sommer 2002 ist er pensioniert.

JÜRGEN MOSER, bass

Er wohnte während seines Studiums im gleichen Haus wie Klaus Steiner und nahm zu dieser Zeit Unterricht auf dem E-Bass. Als sich der damalige Bassist der NJB berufsbedingt verabschiedete, lag nichts näher, als ihn durch Jürgen zu ersetzen, der sich für diesen Vertrauensbeweis damit revanchierte, dass er vom E-Bass auf den dixielandtauglicheren Kontrabass umstieg.

Beruflich bringt er als Musiklehrer einer Musikschule Kindern aus dem Schwarzwald die Flötentöne bei.

PAUL WEBER, guit., + bjo + bass

Er hat viele Jahre in einer Tanzkapelle gespielt. Bei aller Freude am Dreivierteltakt schlug sein Herz jedoch immer im Dixieland-Rhythmus. Als ihn 1994 der Ruf der NJB erreichte, war Paul nur zu gerne bereit, mit seiner Gitarre die "second line" der Band zu verstärken. Mit seinem vorzüglichen musikalischen Gehör findet er die kompliziertesten Jazz-Harmonien heraus und setzt sie locker swingend auf seiner Gitarre ein. Er ist das dienstjüngste Mitglied der NJB, was man ihm allerdings nicht ansieht. Vermutlich färbt er sich die Haare, damit er optisch besser zu unserem Altersdurchschnitt passt.

Paul ist Maschinenbau-Techniker und war im produzierenden Gewerbe tätig.

MANFRED FLECK, drs + arr.

Seinen Taufnamen kennt er eigentlich nur, wenn seine Sandkastenfreunde ihn ansprechen - sonst reagiert er ausschließlich auf den Spitznamen "Spoty". Wie Klaus Steiner spielt auch er seit 1969 ununterbrochen in der NJB.

Mit einer grundsoliden musikalischen Ausbildung - Spoty spielt außer Schlagzeug auch Gitarre und Piano - ist er als harmonischer Durchblicker gemeinsam mit Thomas Zettler immer gefragt, wenn es darum geht, schwierige Harmonien zu entschlüsseln und Arrangements zu schreiben.
Außerdem ist er der Familien-Band-Therapeut, wenn es mal disharmonisch in der Band knistert. Wir danken ihm dafür!

Spoty ist Lehrer und Rektor einer Grund- und Hauptschule und kümmert sich dort um den musikalischen Nachwuchs.